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Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahren

Das 22. Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahren ist am 19. Juni 2016. Ab 2016 gibt es eine neue Serie. Den Rhön Rennsteig Cup. Alle weitere Informationen hier.

Bilder von der Strecke

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Spannender Auftakt zum Cup

Beim ersten Wertungslauf zum 10. Rennsteig-Dolmar-Cup 2015, dem 21. Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahren, setzten sich mit Julius Wagler (RSC Turbine Erfurt) und Jasmin Raßmann (Team Schelter Ohrdruf) die Favoriten durch.

Von Theo Schwabe

Floh-Seligenthal - Bereits beim Durchblättern der 110 Teilnehmer umfassenden Starterliste wurden die Vorjahrscup-Sieger Jasmin Raßmann und Julius Wagler als die Favoriten gehandelt. Am Ende wurden der 26-jährige Wagler als auch die 17-jährige Raßmann ihrer Favoritenrolle voll gerecht, obwohl ihnen die Konkurrenz immer dicht am Hinterrad klebte. "Mir hat im vergangenen Jahr die sehr anspruchsvolle Berg-Zeitfahrserie so gut gefallen", sagt Wagler, "dass ich auch in diesem Jahr alle Wertungsrennen bestreiten werde." Obwohl sein Premierenstart im Vorjahr in Seligenthal mit Platz sieben nicht so erfolgreich verlief, bestritt Wagler auch die restlichen Wertungsrennen und holte sich am Ende die Cup-Trophäe. Diesmal wollte der Projektingenieur gleich zum Auftakt die Fronten klären und verwies den starken Chris Oemus aus Königsee mit fast einer Minute Vorsprung auf den 2. Platz. Und auch der bekannte ehemalige Schleusinger Straßenfahrer Swen Uwe Baacke konnte Wagler nicht vom Sieg abhalten. Dafür freute sich Altmeister Benno Weber (1. Suhler MTB-Club) umso mehr über seinen 4. Rang. "Ich bin heute auf dem mörderischen Bergkurs in 21:23 min Bestzeit gefahren", so der Erfurter. Das stimmt mich optimistisch, bei der Medaillenvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitzureden."

"Das Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahren ist ein ganz besonderes sportliches Schmankerl für uns Biker", lobt Lothar Markscheffel die Organisatoren des WSV "Schneestern" Seligenthal. "Da dieses Rennen immer wieder aufs Neue eine sportliche Herausforderung ist, zieht es immer mehr Teilnehmer an." Das kann Vereinschef Jens Vogt bestätigen. "Fingen wir einst mit 27 Startern an, so haben wir heute mit über 100 Teilnehmern stets ein sehr stabiles Feld." Auch wenn beim Seligenthaler Bergzeitfahren viele Spitzenfahrer an den Start gehen, legen wir den Schwerpunkt auf eine breitensportliche Betätigung. Mit einer attraktiven Tombola werden dann bei uns alle Teilnehmer für ihre sportlichen Bemühungen belohnt."

Gestiegene Attraktivität

Die gestiegene Attraktivität des Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahrens spiegelt sich aber auch in der technischen Öffnung wider. So haben sich die Seligenthaler Organisatoren für Teilnehmer mit Crossbiker geöffnet. Die 28 Zoll-Räder besitzen einen Rennlenker. "Wir als Hobbyfahrer benutzen nach wie vor noch 26-Zoll große Bikes", betont Markscheffel, auch wenn der Trend immer stärker in Richtung 29-Zoll-Räder geht." "Größere Räder rollen eben besser." Doch letztendlich bestimmt die sportliche Fitness das Wettkampfgeschehen, fügt Benno Weber hinzu. "400 Höhenmeter auf dem 7,2 Kilometer langen Bergkurs im Eiltempo zu bewältigen ist schon eine gnadenlose Herausforderung." Nur wer gut vorbereitet an den Start geht, kann sich in die Spitze fahren, weiß auch Christoph Kornhas ((SV Emsetal) aus Winterstein zu berichten.

Und bestens vorbereitet ging die erst 17-jährige Gymnasiastin Jasmin Raßmann aus Tambach-Dietharz an den Start, um sich in 26:41 min gegen ihre starken Konkurrentinnen Eike Liemen in 27:08 min und der mehrmaligen Cup-Gewinnerin Silke Huneshagen in 29:53 min klar durchzusetzen. Raßmann bestreitet wie Wagler ihre zweite Saison im Rennsteig-Dolmar-Cup und möchte auf jeden Fall ihren im Vorjahr erkämpfte Trophäe verteidigen. Nach ihrer Glanzvorstellung beim Seligenthaler Bergrennen dürfte die Konkurrenz kaum an ihrem Vorhaben zweifeln. "Ich habe heute versucht, meine beste Leistung abzurufen", sagt Silke Huneshagen aus Benshausen. "Doch gegen die Jugend habe ich wohl keine Siegchance mehr." Trotzdem hat das Rennen sehr viel Spaß und Freude gemacht. "Es stimmte einfach alles, das Wetter und eine tolle Organisation." Jetzt freut sich der Rennsteig-Dolmar-Bikertross schon auf das zweite Wertungsrennen des Cups am 5. Juli in Zella-Mehlis.

 

20. Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahren am 15. Juni 2014

Von Rainer Koch

Zum Jubiläum die Rekorde

Superlative bestimmten das 20., das Jubiläumsbergzeitfahren in Seligenthal vom Haderholzgrund hinauf zur Ebertswiese: Kaiserwetter, zwei mehrfache Weltmeister,148 gemeldete, 143 im Ziel angekommene Mountainbiker, ein unfassbarer neuer Streckenrekord

Seligenthal – Als Drittletzter war Christian Kreuchler (Team R2-Bike.com) ins Rennen gegangen. Als er längst im Ziel war, quälten sich noch Dutzende vor ihm Gestartete die Berge mit oft 14 Prozent Steigung zur Ebertswiese hinauf. Mit exakt 18 Minuten und 5 Zehnteln pulverisierte der schmächtige kleine Biker aus Alach bei Erfurt seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2011 (18:29,7min) – um sich über die halbe Sekunde zu ärgern, die er über den 18 Minuten geblieben war. Nicht wenige brauchten für die exakt 7,2 km lange Strecke mit 392 Metern Höhenunterschied doppelt so lange. Als „Halbprofi“, wie sich der ehrgeizige Kreuchler selbst bezeichnet, liebt er steile Strecken, Herausforderungen allgemein: „Je mehr Höhenmeter, desto besser“. Pro Jahr sitzt der 29Jährige 20 000 km im Sattel und schiebt sein Rad bei 20 bis 30 Rennen an den Start. „Ich versuche, so professionell wie möglich“ zu sein. Auf diesem Niveau bewegt sich auch der zwei Jahre ältere Zeitplatzierte Michael Schuchardt (Scott Bike 24), dem Kreuchler dennoch 1:53,1 Minute abnahm. Beide fanden interessanterweise das Wetter nicht als hundert Prozent ideal: „Auf freien Abschnitten hat doch der Wind manchmal ganz schön kräftig reingeblasen“.

Eine heiße Hatz unterwegs lieferte sich das Starterpärchen Rolf Horvath aus Erfurt und Tim Hoffmann aus Steinbach-Hallenberg. Der 28 Jahre ältere Horvath, der extra das Krämerbrückenfest sausen ließ, nahm Hoffmann ganze fünf Sekunden ab, der mit seinen 17 Jahren als einer der Jüngsten im Feld als bester Einheimischer in der Gesamtwertung auf Rang vier fuhr, während der Trusetaler Ralf Messerschmidt (Viba-Anschütz-Team) respektable 4.20 Minuten hinter dem Sieger Neunter wurde.

Bei den Damen verpasste Eike Liemen den Streckenrekord nur knapp. Die Orientierungsläuferin aus Erfurt gewann in 27:54,3 ebenso souverän wie Kreuchler vor Jasmin Rassmann (Ohrdurf) und der Vorjahressiegerin Silke Huneshagen (Meiningen-Express), während Steffi Ulsperger vom Viba-Anschütz-Team als beste Einheimische auf Rang sechs fuhr. Mit 16 Starterinnen und Startern war das Viba-Anschütz-Team wieder einmal nicht von Platz 1 der Mannschaftswertung zu verdrängen, es folgte der Meiningen-Express (10 Teilnehmer) vor den Bärfelser Säcken (6 Teilnehmer).

Für beste Bedingungen rund um das Jubiläumsrennen vom Start im Haderholzgrund bis zum Ziel am Berghotel Ebertswiese sorgte das wie immer bestens geölte Organisationsteam vom WSV Schneestern Seligenthal um „Oberschneeflocke“ Wolfgang Eff, wie seine Sportkameraden ihn selbst bezeichnen, sowie Wettkampfleiter Dieter Ullrich. Für die beste Stimmung, die man sich nur denken kann, sorgte nicht zuletzt auch Gustav Adolf „Täve“ Schur. Die DDR-Radsportlegende war nicht einfach da, um die Sieger zu ehren. Er war ganz im Gegenteil omnipräsent und hatte schon am Start Ratschläge wie diese parat: „Vorher nicht zu viel fressen, keinen umfahren, nicht übersäuern, immer schön durchatmen und oben am Ziel abatmen“. Täve ist, wie er sagte, immer mal bei seinem Winter-Weltmeister-Freund Gerhard Grimmer im Berghotel zu Gast, „weil ich was für meinen Körper tun muss“. Die 83 Jahre sieht ihm keiner an. Er kannte, wie sich herausstellte, viele Starter wie den unverwüstlichen Trusetaler Peter Jung persönlich, der zum 16. Mal am Start war und dort galant seiner Mitstarterin den Vortritt ließ. Mit seinen „XXXL-Reifen“ hatte Stefan Weber (Team Traktor Thüringen – nomen est omen) ebenso für Erstaunen gesorgt wie André Herrmann aus Wernshausen im Tandem mit seinem Sohn. Von Fun&Bike Katzengrund ging der jüngste aller Starter Tristan (Jahrgang 2004) mit Vater Andre Hahnemann (1974) gemeinsam ins Rennen – und beide kamen auch gemeinsam ins Ziel. Dort pushte die Schar der begeisterten Zuschauer, Henri Storch und die Ettenhäuser Musikanten mit passenden Liedern und Streckenchef Jens Vogt mit passenden Sprüchen jeden einzelnen Radler noch einmal für die letzten steilen 200 Meter und sorgten für exakt die prächtige Stimmung, wie sie ein Jubiläumsrennen in Seligenthal nun einmal verdient. Gemeinsam mit Täve Schur und Gerhard Grimmer ließ es sich Altbürgermeister Peter Fräbel nicht nehmen, die Besten zu ehren – wozu flugs mit wenigen Handgriffen eine Bank als Siegerpodest umfunktioniert wurde – auch in der Improvisation sind die Schneesterne unschlagbar.

 

 

19. Seligenthaler Rad-Berg-Zeitfahren 2013 am 09. Juni 2013

Von Kevin Voigt

Seligenthal Mit insgesamt 114 Startern startete das 19. Seligenthäler Rad-Berg-Zeitfahren, im Rahmen des 8. Rennsteig Dolmar Cup 2013, am letzten Sonntag. Die Strecke, vom Brunnen in Seligenthal hinauf auf die Ebertswiese zum Berghotel, war für jedermann gedacht egal ob Mann oder Frau, ob Jung oder Alt.

Wie jedes Jahr organisierte der WSV,,Schneestern“ Seligenthal das Rad-Berg-Zeitfahren unter der Leitung der ,,Oberschneeflocke“ Wolfgang Eff mit seinen fleißigen Helfern, die Jahr für Jahr bereit stehen.

Kopplin erneut Sieger

Bei den Herren gewann erneut wie im vorherigen Jahr Thomas Kopplin aus Ilmenau mit einer Zeit von 20:13.8. Somit fuhr er 20 Sekunden langsamer als im vorherigen Jahr. ,,Vielleicht hätte ich 30 Sekunden schneller sein können da ich nach zwei Kilometern einen Plattfuß hatte, aber zum Glück hatte jemand eine Luftpumpe und so Büste ich nicht so viel Zeit ein“ ,sagte Kopplin nach seinen erneuten Sieg.

In der Klasse der Damen gewann Silke Huneshagen vom Meininger-Express in einer Zeit von 30:27.7. Silke Huneshagen nahm schon letztes Jahr teil und war erfolgreich Zweite. Dieses Jahr konnte sie gewinnen, denn Vorjahressiegern Andrea Volk nahm dieses Jahr nicht teil.

Meiningen-Express am meisten vertreten

Mit insgesamt zehn Sportlern war der Meiningen-Express der meist vertretene Verein des Wettkampfes und erhielt somit einen Gutschein für das Berghotel Ebertswiese.

Nun geht es am 7. Juli beim 8. Zella-Mehliser Rad Berg-Zeitfahren mit dem 8. Rennsteig Dolmar Cup weiter. Danach folgen noch zwei Rennen an der Geba und am Dolmar.